{"id":515,"date":"2022-06-21T06:00:00","date_gmt":"2022-06-21T13:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.mulesoft.com\/de\/?p=515"},"modified":"2023-06-27T11:57:09","modified_gmt":"2023-06-27T11:57:09","slug":"what-is-a-center-for-enablement-c4e","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.mulesoft.com\/de\/digitale-strategie-digitale-transformation\/what-is-a-center-for-enablement-c4e\/","title":{"rendered":"Was ist ein Center for Enablement (C4E)?"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Reading Time: <\/span> <span class=\"rt-time\"> 8<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">minutes<\/span><\/span>\n<p>Technologien sind wichtig f\u00fcr den Erfolg eines Unternehmens. Doch je gr\u00f6\u00dfer ein Unternehmen wird und je mehr Technologieprojekte es angeht, desto komplexer und fragmentierter werden sowohl die Gesch\u00e4ftsprozesse als auch die technische Landschaft. Um diese komplexe Umgebung zu handhaben und die Verbreitung einer \u201eSchatten-IT\u201c zu verhindern, f\u00fchren Unternehmen oft rigide Management- und Kontrollprozesse ein, die jedoch Innovation und Agilit\u00e4t ausbremsen. Kontrolle vs. Innovation? Kontrolle <em>und<\/em> Innovation. Diese scheinbar unvereinbaren Ziele k\u00f6nnen durchaus nebeneinander bestehen. Der Schl\u00fcssel dazu ist ein <a href=\"https:\/\/www.mulesoft.com\/de\/lp\/whitepaper\/soa\/how-to-build-c4e\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Center for Enablement<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Grunds\u00e4tze eines Center for Enablement (C4E)<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein <strong>Center for Enablement (C4E)<\/strong> ist ein Gremium, das den Wandel des IT-Betriebsmodells vorantreibt. Es hilft den verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens (vor allem, jedoch nicht ausschlie\u00dflich der IT), erfolgreich Assets zu entwickeln, ihre Nutzung zu f\u00f6rdern und so schneller und agiler zu werden. Es erm\u00f6glicht Business- und IT-Teams die Umstellung von einem produktionsbezogenen auf ein produktions- und verbrauchsorientiertes Bereitstellungsmodell.<\/p>\n\n\n\n<p>Das C4E ist ein funktions\u00fcbergreifendes Team, besteht in der Regel aus Mitgliedern der zentralen IT-Abteilung, der Fachabteilungen und der Teams f\u00fcr digitale Innovation, die wiederverwendbare Ressourcen und Best Practices entwickeln, ver\u00f6ffentlichen und sammeln sollen. Sie regen deren Gebrauch und die Zusammenarbeit an, f\u00f6rdern unabh\u00e4ngiges Arbeiten und verbessern die Ergebnisse durch Feedback und Messwerte. Die prim\u00e4ren Ziele des C4E sind der Betrieb der <a href=\"https:\/\/www.mulesoft.com\/de\/platform\/enterprise-integration\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">API-Plattform<\/a> und die Unterst\u00fctzung der Teams bei deren optimaler Nutzung sowie die Entwicklung wiederverwendbarer <a href=\"https:\/\/blogs.mulesoft.com\/de\/apis-und-integration\/what-are-apis-how-do-apis-work\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">APIs<\/a> zur Innovationsbeschleunigung und effizienteren Gestaltung von Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Namenskonvention f\u00fcr C4E erinnert an ein bekanntes Konzept: das Center of Excellence (CoE). Bei einem C4E handelt es sich jedoch um ein v\u00f6llig anderes Konzept. Herk\u00f6mmliche CoEs, die den Betrieb einer API-Plattform, die Entwicklung von APIs und das Management ihres Betriebs verantworten, verf\u00fcgen \u00fcber zentralisiertes Fachwissen. Informationen werden dadurch unbeabsichtigt unter Verschluss gehalten und eingeschr\u00e4nkt. CoEs bergen verschiedene Risiken, z. B. bilden sie Engp\u00e4sse, die Entwickler:innen und Architekt:innen umgehen m\u00fcssen, schm\u00e4lern die Effizienz und hindern die Nutzer:innen am Experimentieren. Die folgende Tabelle vermittelt einen guten \u00dcberblick weiterer Unterschiede zwischen einem C4E und einem CoE.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table><tbody><tr><td><\/td><td><strong>Center of Excellence \/ Expertise (CoE)<\/strong><\/td><td><strong>Center for Enablement (C4E)<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>Mindset<\/strong><\/td><td>Governance \/ Steuerung<\/td><td>Herstellung &amp; Nutzung<\/td><\/tr><tr><td><strong>Delivery-Modell<\/strong><\/td><td>Projektbezogen, zentral bei der IT angesiedelt und von der IT durchgef\u00fchrt<\/td><td>Die IT entwickelt Komponenten, mit denen die Fachbereiche Projekte eigenst\u00e4ndig umsetzen k\u00f6nnen<\/td><\/tr><tr><td><strong>Steuerung &amp; Zugriff<\/strong><\/td><td>Restriktiv und rigide, begrenzter Zugriff auf IT-Systeme<\/td><td>Gesteuert \u00fcber APIs, Self-Service<\/td><\/tr><tr><td><strong>Komponenten<\/strong><\/td><td>Enterprise Architecture Patterns, Dom\u00e4nenarchitekturen, Best Practices, Modelle f\u00fcr Sicherheit und Zugriffskontrolle<\/td><td>APIs, Dom\u00e4nenarchitekturen, Templates und Projektbeschleuniger \/ Akkzeleratoren, Best Practices<\/td><\/tr><tr><td><strong>Nutzung durch<\/strong><\/td><td>Zentrale IT<\/td><td>IT, Fachbereiche, App-Entwickler:innen, unabh\u00e4ngige Softwareanbieter (ISVs)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Nutzungsmodell<\/strong><\/td><td>Zentralisiert, auf Anfrage<\/td><td>Entwickler:innenportale, Data Marketplaces, Software Development Kits (SDKs), integrierte Tools<\/td><\/tr><tr><td><strong>Eigent\u00fcmer<\/strong><\/td><td>Die zentrale IT ist Eigent\u00fcmerin von Infrastruktur, Anwendungen und Daten<\/td><td>Die zentrale IT betreut die Plattform, der Zugriff erfolgt \u00fcber Self-Service<\/td><\/tr><tr><td><strong>Enablement<\/strong><\/td><td>Komplex, dokumentenbasiert<\/td><td>Kommunikation, Communities, Trainings<\/td><\/tr><tr><td><strong>Fachwissen<\/strong><\/td><td>Zentralisiert<\/td><td>Dezentralisiert, f\u00f6deral, vernetzt<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unterschiede Center of Excellence (CoE) vs. Center for Enablement (C4E)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">So richten Sie ein C4E ein<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein C4E wird in sechs Schritten aufgebaut:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Die Integrationsf\u00e4higkeiten im Unternehmen bewerten:<\/strong> Sie m\u00fcssen zun\u00e4chst die aktuellen Integrations- und API-Kompetenzen Ihres Unternehmens sowie dessen <a href=\"https:\/\/www.mulesoft.com\/de\/lp\/reports\/6-ways-ms-customers-uplevel-their-IT-maturity\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Reifegrad<\/a> bez\u00fcglich Strategie, Organisation, Community, Governance, Architektur und Projektdurchf\u00fchrung einsch\u00e4tzen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ein C4E-Betriebsmodell etablieren:<\/strong> Wenn Sie sich f\u00fcr das C4E-Modell entscheiden, m\u00fcssen Sie Rollen und Zust\u00e4ndigkeiten innerhalb des C4E festlegen und KPIs f\u00fcr das Messen der Entwickleraktivit\u00e4ten, der Produktivit\u00e4t und der Nutzung etc. definieren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Basic-Assets entwickeln und ver\u00f6ffentlichen:<\/strong> Anschlie\u00dfend muss die Organisation eine Engagement-Ebene f\u00fcr Entwickler:innen und Architekt:innen gleicherma\u00dfen einrichten. Dazu geh\u00f6rt das Erstellen und Ver\u00f6ffentlichen eines ersten Pakets wiederverwendbarer Assets, wie API-Fragmenten, API-Spezifikationen, Templates usw.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Das C4E bekannt machen:<\/strong> In diesem Schritt muss das C4E-Kernteam das C4E unternehmensweit bewerben und bekannt machen. Die Prinzipien von Wiederverwendung und Self-Service, die ein C4E vorantreibt, n\u00fctzen wenig, wenn das Unternehmen sie nicht kennt oder nutzt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Nutzung von Assets f\u00f6rdern:<\/strong> Sobald ein C4E im Unternehmen allgemein bekannt ist, muss das C4E-Kernteam die Nutzung wiederverwendbarer Assets f\u00f6rdern und vorantreiben. Dazu gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten: von Onboarding und Qualifizierung der Projektteams \u00fcber F\u00f6rderung des team\u00fcbergreifenden Dialogs bis hin zur Inzentivierung der Wiederverwendung \u00fcber KPIs.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>C4E-KPIs messen: <\/strong> Mit Leistungskennzahlen (KPIs) l\u00e4sst sich die Effizienz eines C4E messen. Der Erfolg eines C4E misst sich direkt an Gebrauch und Wiederverwendung der Assets und am entsprechend beschleunigten Erzielen von Gesch\u00e4ftsergebnissen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Vorteile eines C4E<\/h2>\n\n\n\n<p>Einige erwartbare Vorteile des Aufbaus einer C4E sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>K\u00fcrzere Umsetzungszyklen, einschlie\u00dflich einer k\u00fcrzeren Markteinf\u00fchrungszeit f\u00fcr Ihre Integrationsprojekte durch Wiederverwendung und Self-Service&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Geringeres Projektrisiko und termingerechte Durchf\u00fchrung von Integrationsprojekten&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Bessere Einhaltung von Standards und Best Practices&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>H\u00f6here Ergebnisqualit\u00e4t, da die Nutzung bestehender Vorlagen und APIs die Anzahl der M\u00e4ngel und Fehlerrate reduziert&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Verglichen mit anderen Methoden k\u00f6nnen unsere Kunden letztendlich Projekte 3x schneller abwickeln und die Teamproduktivit\u00e4t um 300&nbsp;% steigern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Digitale Transformation mit einem C4E<\/h2>\n\n\n\n<p>Die digitale Transformation erfordert nicht nur neue Technologien, sondern ver\u00e4nderte Denkweisen, Organisationsstrukturen und Betriebsmodelle. W\u00e4hrend sich das klassische Center for Excellence oft als Bottleneck erweist, erm\u00f6glicht das <a href=\"https:\/\/www.mulesoft.com\/de\/lp\/whitepaper\/soa\/how-to-build-c4e\" title=\"\">Center for Enablement<\/a> kontinuierliche, agile Innovation im ganzen Unternehmen bei hohen Governance- und Security-Standards. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Technologien sind wichtig f\u00fcr den Erfolg eines Unternehmens. Doch je gr\u00f6\u00dfer ein Unternehmen wird und je mehr Technologieprojekte es angeht, desto komplexer und fragmentierter werden sowohl die Gesch\u00e4ftsprozesse als auch die technische Landschaft. 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